The Soul's Mirror
 

 

somnia
 

Dein Atem

Der Frühling

Der Kürbis

Die Nacht

Do you know?

Du bist

Dunkle Helligkeit

Dunkle Nacht

Egal

Gefangen

Gier

Happy End

Heat

Hure und Hengst

Ketten der Liebe

Klarstellung

Kreatur der Nacht

Küsse

Lockspiel

Outing

Prinzen Frösche Männer

Right now

Schwache Macht

Schwarzer Diamant

Schwarzer Engel

Sinnenflucht

Solang Du mich liebst

Sommerregen

Tausend kleine Tode

Verliebt aus Versehen

Verloren

Ver-Zaubert

Wiedersehn

You lost

Dein Atem

Deines Atems Hauch auf meiner Haut
mir schon meine Sinne raubt
dann langsam bahnen Deine Fingerkuppen
sich ihren Weg von meinem Hals hinab ins Tal
erklimmen unterwegs meiner Brüste Berge
mit Deiner Zunge spielend
erweckst das Leben auf der Berge Spitzen
ein zarter Biß entlockt mir ein leis gehauchtes Stöhnen
und meiner Augen Glanz
bestärkt Dich mehr und mehr auf Deiner Wanderschaft
ich will mehr ich will Dich spüren
mit Dir vereinen ganz und gar
Du sollst versinken in meinem heißen Leibe
und tauchen in dem Vulkan
den Du zum lodern hast gebracht

Der Frühling
~*~wie ich ihn seh~*~

Wie wunderbar herrlich der Sonne strahlen
sanft wärmend sich auf uns herniederlassen
erwecken in uns so ein Gefühl der Leichtigkeit
das Gefühl des prallen Lebens
die Sehnsucht nach Zärtlichkeit
den Wunsch nach Nähe
nach Nähe zu einem besonderen Menschen
wir gieren nach Berührung und berühren
es zieht uns nach Draußen
wir erfreun uns an der Wunderwelt der Natur
die erwacht und sich unaufhaltsam vordrängt
so zart und doch voller Kraft strotzend
nochmal aufkommender Kälte sich entgegenstellend
auch dem Frost sich widersetzend
um dann in voller Pracht sich zu entfalten
uns sich voller Stolz zeigend als würde sie sagen:
seht nur... HIER BIN ICH

Der Kürbis

Mal rund, oval, mit Bauch und ohne
nein, die Rede ist nicht von ner Melone
orange ist er und manchmal grün
der harmlos wirkende Kürbis des Halloween
doch setzt Du dann das Messer an
den Deckel ab
seine Eingeweide raus
stichst Augen, Nase, Mund ihm aus
er sieht Dich an
oh Graus, oh Graus
bei Dunkelheit ne Kerze rein
erwacht er zum Leben
durch den Kerzenschein
durchbohrt Dich sein flammender Blick

Die Nacht

Diese Nacht voll Leidenschaft
voller ungebremster Lust
jetzt liegst Du da
träumst
Du bist weit weg
und doch bist Du so nah bei mir
verankert in meiner Seele
eintättowiert in meinen Gedanken
Nahrung meines Verlangens nach Dir
Quelle meiner Phantasie
ich lausche dem Rythmus Deines Herzens
horche wie das Blut in Dir pulsiert
wärme Deine Haut mit meinem Atem
meine Lippen begeben sich auf Wanderung
erforschen Deinen Körper
keinen Millimeter lassen sie aus
sie holen Dich aus Deinen Träumen
und die Nacht der Leidenschaft
ist wiedererwacht zu neuem Leben

Do you know?

Shall I tell you what the wind does when it blows?
And do you know what happens when raindrops fall?
What about the sun when it shines down from heaven?
Or the moon up above in the darkness of the night?
All those little stars that twinkle one brighter than the other?

I will tell you what all these things are doing…

The wind blows all my thoughts to you
The raindrops wash away those salty tears
The sunshine draws that smile on your face
The moon watches when you’re far away dreaming
The stars chat and giggle – just like we do.

Du bist

Mein Himmel
So strahlend blau und mich blendend
So wolkenverhangen und grau
Meine Sonne
Die meine Haut kitzelt und wärmt
Die mich blinseln lässt und niesen
Mein Wind
Der mein Haar zerzaust
Der mich streichelt
Meine See
Die meine Sonne widerspiegelt
Die mein Wind aufwühlt
Die meinen Himmel in sich vereint

Dunkle Helligkeit

So hell war der Himmel
Doch nun...
Was ist geschehn?
Ich hab in Deine diabolischen Augen gesehn.
Dein lüsterner Blick
Er nahm mich gefangen
In verborgene Welten
Will ich mit Dir gelangen
Das Zarte und Böse trägst tief in Dir drin
Und läßt zum Vorschein
Wonach Dir grad der Sinn
Mal trägst mich hinfort auf sanften Schwingen
Um mich dann
Mit schmerzhaftem Griff in die Knie zu zwingen
Hinab in die Tiefe läßt Du mich fallen
Und fängst mich wieder auf
Mit Deinen samtenen Krallen

Dunkle Nacht

Dunkle Nacht
Kalter Nebel
Heller Mond
Böse Macht
Schwarze Gestalten kommen Dich holen
Zu feiern ein Fest in tiefen Katakomben
Beißender Geruch
Kerzenqualm
Brennende Fackeln
Deine Begleiter auf Deinem Weg
Deinem Weg hinab
In das Reich der Finsternis
Wirst Du das Tageslicht je wiedersehn?
Willst Du das Tageslicht je wiedersehn?

Egal

Wär ich Dir
nur nicht so schrecklich egal
Dein Anblick
wär dann für mich nicht so eine Qual
Du sorgst Dich um mich
Das sagst Du
Mich ignorieren
Das tust Du
Siehst nicht
wenn ich auch mal Hilfe brauch
Merkst nicht,
daß ich nur zum Schutz vor Dir untertauch

Gefangen

Du Kreatur der Nacht
Geschöpf der finstren Macht
Ich weiß, Du bist in meiner Nähe
Auch wenn durch meiner Augen Licht
ich Dich nicht sehe
Du schleichst Dich in meine Gedanken
Bringst meinen eigenen Willen ins Wanken
Wartest auf den richtgen Augenblick
Für mich gibt es von da an kein Zurück
Gefangen, gefesselt in Deinen Klauen
Eingesperrt hinter meterdicken Mauern.
Du sagst:
”Sieh, der Schlüssel steckt,
Du kannst jederzeit gehn.”
Doch ich will und werde
Den Schlüssel nicht drehn.

Gier

Kannst Du hören dieses laute Zischen
Wenn Eiswürfel und heiße Haut sich mischen
Und die glühende Zunge voll gieriger Lust
Ihren Weg sich bahnt zu dieser prallen Brust
Wenn aus grünen Augen lodert das Verlangen
Nach Pein das die Geilheit in ihr hält gefangen
Sie durch der Leidenschaft Hölle zu führen
Um am Ende gemeinsam an der Gier zu verglühen

HappyEnd

Der eine der ist Happy
Der andere am End
Und am End ist er noch Happy
Daß es nicht war ein HappyEnd

Vielleicht ist er auch EndHappy
Weil es wurd ein HappyEnd
Denn so ein End wenn es denn Happy
Sonst nicht hieße HappyEnd

Heat

Wrap your body in that leather
Come on close and let me feel your heat
Can you hear those chains like begging
Longing for your naked skin
Place your body on black velvet
Spread on the cold marble floor
Surrounded by the burning candles
Coating us in it’s soft golden light
Close your eyes and just let happen
Stop your thinking and only feel
Lips and fingers tongue and kisses
Covering you more and more

Hure und Hengst

Eine Frau wenn sie lüstern ihren Trieben nachgeht
Unsere Gesellschaft sie bald auf den Thron einer Hure hebt
Doch geht ein Mann den Gelüsten seiner Begierde nach
Erregt das bei den Leuten keinesfalls Ungemach

Der muß ein Hengst sein und wissen was Frauen wollen
Erzählt man sich bewundernd und keinesfalls verstohlen
Tut Frau denn Daßelbe erzählt man sich sodann
Die Schlampe läßt doch jeden Typen gleich an sich ran

Warum darf Frau ihrem lustvollen Verlangen nicht fröhnen
Und sich Männer nur nehmen zum gelegentlichen Verwöhnen
Wenn sie die brodelnde Leidenschaft nicht einfach unterdrückt
Sondern Männer als Objekt der Begierde macht damit verrückt

Doch so war es so ist es und wird auch immer so bleiben
Der Mann kann als Hengst unbescholten sein Unwesen treiben
Und Frau die dem Ruf ihres Triebes nachgeht
In der Welt weiterhin mit dem Stempel der Schlampe dasteht

Ketten der Liebe

Ruhig liege ich in Deinen Armen,
die mich umhüllen wie ein Mantel des Schutzes.
ich weine still in mich hinein.
wegen meinem Leid? Nein, wegen meinem Glück.
meinem Glück Dich gefunden zu haben,
meinem Glück mit Dir meine Phantasien leben zu können,
meinem Glück das Unerreichbare mit Dir erreicht zu haben.
zärtlich küßt Du die Zeichen Deiner Liebe auf meinem Körper
und stillst Deinen Durst
mit den Perlen meines Kampfes zwischen Schmerz und Lust.
kaum zuvor war der Raum noch laut und wild,
jetzt ist alles leise und still.
uns beide umhüllt ein friedliches Schweigen,
das Schweigen des Glücks und der Zufriedenheit.
meine ledernen Fesseln fallen
und wandeln sich in Ketten der Liebe zu Dir.

Klarstellung

Mein Lieber es scheint mir Dir ist nicht ganz klar
Daß tief in mir drin ein lüsternes Feuer wild brennt
Sei mir nicht böse, Dein Bestreben in allen Ehren
Doch was Du mir bietest reicht noch lang mir nicht aus

Biete Deine Gier nach mehr offen mir dar
Zeig mir Seiten an Dir die keiner sonst kennt
Und laß von Moralisten Dich nicht immer belehren
Sei endlich Du selbst und laß das Tier aus Dir raus

Bedenke halbe Sachen stellen mich nicht zufrieden
Entscheide Dich bald wonach Du Dich sehnst
Denn willige Männer die gibt es zuhauf
Und ich werde nicht länger Dein Zögern abwarten

Noch immer sagst hast Du Dich nicht entschieden
Warum ist es Liebe was Du jetzt plötzlich erwähnst?
Diskutier nicht mit mir über der Gefühle freien Lauf
Ich will nur Deinen Dorn für meinen lustvollen Garten

Was brauch ich die Liebe für zärtliche Stunden
Schwüre von Treue die nicht von Ehrlichkeit herrühren
Gefasel von Miteinander und gemeinsame Ewigkeit
Ein Meer voll geheuchelter Worte nur

Ich will nur Hände die zärtlich meine Hügel umrunden
Lippen die schmachtend und lüstern mich berühren
Die Zunge die leckend ins Nirwana mich treibt
Hemmungslose Leidenschaft
Das will ich von Dir
Nur das
Das alles ohne irgendwelche Fragen und pur

^^V^^KREATURderNACHT^^V^^

Ich wandere umher
Und schleiche durch die Nacht
Ich halte Ausschau nach meinem nächsten Opfer
Wirst Du es sein?
Ich kämpfe um mein Überleben
Denn von uns allen bin nur ich noch am Leben geblieben
Ich bin freundlich, nett, bezaubernd,
Liebenswürdig und charmant
Jedoch hab ich Dein Vertrauen sicher,
Verwandel ich mich wieder in die eiskalte
KREATURderNACHT
Die ich im Grunde doch immer bin
Es ist mein Elixier, meine Freude
Es erfüllt mich mit höchsten Glücksgefühlen
Zuzusehen, wie Du Dich mir anvertraust
Wohlwissend, daß das Dein Untergang ist
Und mit jeder Sekunde
Mit der Du Deinem Verderben näherrückst
Geht es mir besser und besser
Ich gehe darin auf und schöpfe neue Kraft
Das ist der Quell meiner Kraft und Macht
Alles was ich brauche
Um zu überleben
Wie ein Vampir das Blut saugt
Nehme ich Dir Deine Seele
Bereichere mich an ihren Schätzen
Und verschließe sie in meinem eiskalten Herzen.

Küsse

Laß meine Küsse als einzelne Wassertropfen, die wie ein Monsunregen sich ausbreiten, Dich umhüllen...

Laß sie zu einem mächtigen Strom werden, der langsam jedoch stetig sich den Weg bahnt, um unaufhörlich seinem Ziel näherzurücken...

Laß diesen Strom zu einem reißenden und ungezähmten Fluß werden, der all seine Kraft und aufgestaute Lust in einem tosenden Wasserfall der Gefühle aus sich unbeherrscht herausschreit, um dann wieder gezähmt und ruhig dahinzugleiten...

Lockspiel

Sie tanzt vor Deinen Augen
Und lockt mit ihren Reizen
Zieht Dich in ihren Bann
Genau wie ihren Mann

Nur berühren tut sie Dich nicht
Mit ihrer Nähe allein sie Dich besticht
Und lockt Dich immer weiter
Nach unten auf der Sündenleiter

Weiß genau wie sehr Du willst
Daß Du ihr endlich unterliegst
Mit Deinen Blicken ziehst sie aus
Und sie spielt weiter Katz und Maus

Was auch immer Du noch tust
Du bleibst allein mit Deiner Lust
Erhören wird Sie Dein Begehren nie
Für Sie bist warst Du nur Teil von einem Spiel

Erreicht hat sie das, was sie lediglich wollte
Allein durch ihren Anblick und ihre Worte
Deine Hoffnung wird noch einmal geschürt
Als ihre Wange die Deine berührt

Doch dann hörst geflüstert an Deinem Ohr
“Ich muß nun gehn, denn ich hab noch was vor,
es wartet auf mich im Lokal nebenan,
der, den ich liebe – und das ist mein Mann”

Outing

Nicht länger kann und will ich es verbergen
Dieses Gefühl und das Verlangen
Diese Gier und dieses Schmachten
Nach makellosem Körper
Jeder Muskel wohlgeformt
Stark und fest ist jede Faser
Ach wie gern will ich’s berühren
Zärtlich streicheln und liebkosen
Aufsaugen den Duft der Poren
Der meine Sinne schwinden lässt
Warum hab ich mich nie getraut
Warum mich immer nur versteckt
Anstatt zu bekennen endlich
Daß nicht weiblich runde Formen
Wecken meine Leidenschaft
Regen an die Phantasie
Lassen meine Wollust leben
Will nicht länger mich verstellen
Falsche Eindrücke erwecken
Die mich zeigen nur im falschen Licht
Der Körper eines Mannes nur
Läßt mein Herz verlangend rasen
Mein Blut rauschend durch die Adern treiben
Und meine Augen leuchten voll Begehren

Prinzen? Frösche? Männer?

Was ist dran an dem Gerücht,
daß wenn Frau mal einen Frosch geküßt,
er sich nicht wie erwartet,
in den erhofften Prinzen hat verwandelt?
Aus meiner Sicht kann ich nur sagen,
es hat sich sehr oft genauso zugetragen.
Der Kuß ließ ihn sich nicht verwandeln,
doch, manchmal schon,
jedoch in ganz einen Andern.
Ein Dämon ward plötzlich aus ihm geworden,
sein Herz und die Seele so verdorben.
Nichts war mehr da von dem einst so Lieben,
all seine Herzlichkeit auf der Strecke geblieben.
Eiskalt, berechnend, bös und gemein,
sein wahres Gesicht kam zum Vorschein.

Right now

Right now
it’s like forever
Right now
it’s just like ever since
Right now
it’s for the moment
I’m floating in your thoughts
I’m flying in your wishes
I’m diving in your eyes
I’m burning in your phantasies
I’m hiding in your memories
I’m walking in your imagination
I’m fighting all your fears
Right now
I feel I miss you
Right now
I feel your heartbeat
Right now
I feel your breathing
Right now
I just feel so very good
Because of you
Right now

Schwache Macht

Ich bin stark
Ich habe die Kraft
Und ich habe die Macht
Ich kann bestimmen
Über Leben und Tod
Und doch fühl ich mich manchmal so einsam
Will es nicht zugeben
Doch wär ich gerne auch mal schwach
Nur mir gegenüber
Denn ich will anderen nicht zeigen
Daß auch ich verletzlich bin
Nein, meinen Körper kann keiner verletzen
Ich bin unbesiegbar
Aber tief in mir drin
Wo keiner reinschaun darf
Da kann man mir wehtun
Und ich täts nicht zeigen
Innerlich nur würd ich weinen
Zerreißen täts mir meine Seele
Tausend kleine Tode würd ich sterben innerlich
Aber ich würds nicht zeigen
Denn ich bin doch stark
Und ich habe die Macht
Ich bin nicht schwach.

Schwarzer Diamant

Wartend, hoffend, voller Sehnsucht
Umhüllt vom tiefen Schwarz der Nacht
Nicht gesehen, nicht gehört
Wirst Du jemals mich bemerken?
Entdecken in der Dunkelheit?
Warum nur, sag warum
Blendet Dich mein Schwarz so sehr?
Schreckt ab es Dich anstatt zu locken?
Soll ich hoffen? Hat es Sinn?
Oder schickst hinfort mich wieder
Daß mein Glanz sich spiegelt in der Finsternis
Langsam ermattend ob der unerfüllten Hoffnung
Die Facetten sich verlierend
Bröckelnd fallend tief ins Nichts
Übrig bleibt ein Häufchen Staub
Und nichts erinnert an das einstge Funkeln
An das Feuer und die Pracht
Ausgehaucht und längst vergessen
Was mal war ein Schwarzer Diamant

Schwarzer Engel

Schwarzer Engel der dunklen Welt
Hast Dich bei mir eingestellt
Von Deiner gebrochenen Seele mir erzählt
Und daß Dir das Gefühl der Güte fehlt
Dein Herz sei gefroren
In der Kälte verloren
Ich sollt mit Dir gehn
Versuchen Dich zu verstehn
Dein Herz sollt ich wärmen
Deiner Seele Scherben wieder kitten
Ich bin Dir gefolgt
Und hab so sehr gelitten
Heut steh ich vor Dir
Mein Herz...
Wo ist es?
Du hast es genommen
Gebettet auf Eis
Lachst hämisch mich an
Sagst: ”Das war der Preis
Für all Deine Liebe
Für all Dein Vertraun
Ich wußte,
Du kannst mich nicht durchschaun”

Sinnenflucht

Komm mit mir
Folge mir
Ich will Dich entführen
Dich verführen
Mit Dir der Welt entfliehen
Mich dem Rausch ergeben
Dich betrunken machen
Betrunken von der Sinnlichkeit
Betrunken von meiner Lust
Betrunken von Deinem Verlangen
Dich immer weiterziehn
Immer tiefer
Mit Dir ertrinken an der Wollust
Dir den Atem nehmen
Deinen Verstand verwirren
Dich gefangen nehmen
In den Seilen der Begierde
Komm
Laß uns fliegen

Solang Du mich liebst

Durch Deine Liebe zu mir,
wecktest Du das Vertrauen in mir,
mein grenzenloses Vertrauen schenk ich Dir.
mein Leben, lege ich in Deine Hände,
denn ich weiß, egal was Du tust,
es tut mir gut.
das Spiel mit der Macht gefällt Dir,
auch, mich in meine Schranken zu weisen,
wenn Dir danach ist, wenn Du es für gut befindest.
wenn Du mich in Höhen der Lust und des Empfindens treibst,
in eine mir immer wieder aufs neue unbekannte Welt.
in eine neue Welt.
in unsere Welt.
eine Welt, die der nie versiegenden Quelle unserer Phantasie entspringt.
meine Phantasie bist Du.
Du, dem ich erlaube mich zu quälen, mir Schmerz zuzufügen,
Schmerzen und Qualen, die meine Augen in Tränen glänzen lassen,
Schmerzen und Qualen, die meine Liebe zu Dir steigern,
Schmerzen und Qualen, die mein Verlangen nach Dir verstärken.
Du, dem ich meine Gefühle schenke,
meine Gefühle des Glücks,
meine Gefühle der Pein,
meine Gefühle der Wollust.
Du, der als einziger Spuren auf meinem Körper hinterlassen darf,
Spuren Deiner unbeherrschten Lust,
Spuren Deiner Begierde nach mir,
Spuren Deiner Macht über mir.
ich bin Dein, weil Du mich liebst.
ich bin Dein nur solang Du mich liebst.
tust Du mir weh, sprenge ich die Ketten unserer Liebe,
laß sie wieder zu ledernen Fesseln werden,
und werfe sie durchschnitten vor Deine Füße.

Sommerregen

Wenn ich Deine Stimme hör
wird die Sehnsucht immer stärker
ich lausche Deinen Worten
und entferne mich von der Realität
jede Berührung ist als wärs die Deine
ich laß mich treiben auf den Wogen der Gefühle
getragen von der Phantasie
die mich umfaßt wie das Netz einer Spinne
ich bin darin gefangen
und warte
auf den Augenblick der Erlösung
auf den Augenblick Deiner sanften Berührung
auf den Augenblick Deiner immer fordernderen Berührung
auf den Augenblick der Ekstase
die sich unaufhaltsam steigert
und in einer Explosion der Unbeherrschheit entlädt
und unzählige sprühende Funken der Leidenschaft
uns umhüllt wie die warmen weichen Wassertropfen
eines frischen Sommerregens

Tausend kleine Tode

Tausend kleine Tode sollst Du sterben
Nur für mich
Nur mit mir
Geh hinauf erklimm die Berge
Laß Dich fallen in die Täler
Tauche tief in heiße Höhlen
Stirb
Komm stirb
Für mich
Tausend kleine Tode

Verliebt aus Versehen

Vergib mein Hinterfragen doch es wundert mich sehr
Du hast Dich verliebt und erwartest nun mehr?
Verzeih, daß ich so unwissend das jetzt nicht versteh
Es warst Du der nicht mehr wollt als ein Tet a te

Soll ich Dir lügend meine Liebe auf ewig gestehn?
Ich kann solch Gefühle für Dich bei mir nicht entdecken
Dieses Empfinden für mich ist bestimmt ein Versehn
Ist es nicht und Du willst nicht länger es verstecken?

Nundenn wenn Du meinst Du kannst damit mich erweichen
So lausch meiner Worte und überdenke das Ganze
Du liebst nur die Lust die gemeinsam wir erreichen
Aus Dir spricht nicht Dein Herz es spricht Deine Lanze

Auf sie hörtest damals als wir begannen das Spiel
Und ließest sie Dich führen bis Du warst am Ziel
Das alles war mir damals und heute sehr bewußt
Denn auch ich folgte nur meiner gierigen Lust

Jetzt werd mal nicht komisch und behalt Deine Tränen
Und hör auf immer wieder das Wort Liebe zu erwähnen
Du kannst mich nicht lieben denn Du liebst nur Dich selbst
Selbstmitleid ist es in das Du jetzt verfällst

Du hattest gehofft? Ja bitteschön auf was?
Sehs einfach so wir hatten beide unseren Spaß
Doch jetzt regst mich schon auf und bist wirklich zu albern
Ich pack meine Sachen und such mir nen andern.

Verloren

Die Seele verloren
verirrt und verletzt
Du hast meinem Herzen
den Todesstoß versetzt.
Viele Male bin ich Dir verfallen.
Warum nur findest Du daran
immer wieder Gefallen.
Mich zu quälen,
mich zu verstoßen,
mich wieder zu holen
und betten auf Rosen.
Du spielst mit mir liebend gern
Katze und Maus
Und ich finde aus diesem Labyrinth
meinen Weg nicht hinaus.
Du bist wie der Satan
der meine Seele sich nimmt
und läßt sie verglühen
wie in einem Feuerwind.
Und doch will ich nicht weg von Dir.
Mein Weg führt mich immer wieder
in Deine Fänge,
Du greifst nach mir
und ich bin gern bei Dir.

Ver-Zaubert

Deine Worte
Dein Lachen
Deine Stimme
Alles an Dir
Deine ganze Art
Ich genoß Deine Nähe
Unsere Gedanken
Unsere Phantasie
Unsere Gespräche
War wie gefangen
Wie in Deinen Bann gezogen
Gott wie hab ich es genossen
Diese Selbstverständlichkeit
Das Unbeschwerte
Die ganze Leichtigkeit
Zu sein wie wir sind
Nicht verstellt
Nicht verdreht
Kein Theater
Einfach Leben und darin aufgehn
Und dann ziehst Du Dich zurück
Wie hab ich Dich vermisst
Dich zu hören
Deinen Worten zu lauschen
Mit Dir zu lachen
Gemeinsam zu schweigen
Und doch wissen was Du denkst
Plötzlich kommst Du wieder
Zaghaft
Schickst kurze Nachrichten
Und die Freude ist wieder da
Du hast meine Stimme vermisst
Und ich erst Deine
Du willst anrufen
Wie freu ich mich darauf
Endlich Deine Stimme
Diese wunderbar weiche Stimme
Es klingelt
Ich hör Dich
Und Dein Zauber hat sich ver-zaubert
Will nur noch auflegen
Denn ich weiß nichts mehr mit Dir zu reden

Wiedersehn

Meine Hände Lippen wandern
über Deine nackte Haut
streicheln zärtlich Deine Sinne
keine Pore laß ich aus
will Dich küssen fühlen schmecken
küsse Deine Augenlider
Deine Wangen Kinn und Mund
sanft die Nägel an Dir gleiten
an den Seiten zu den Lenden
küssend wandern meine Lippen
mit der Zunge leckend weiter
über Deine Brust und Bauch
lustvoll gierig saugend knabbernd
wieder hoch zu Deinen Lippen
die so gierig lüstern warten
sich zu vereinen mit den meinen
fordernd beißend fest umschlungen
an Dich drückend stöhnend keuchend
vereint nicht nur sind unsere Lippen
Körper reibend Hitze spürend
bebend zitternd kratzend beißend
macht sich breit unsere Lust
bis sie endlich wie erlösend
wie heiße Lava sich ergießt

You lost

Light of Love I thought I had seen
When you touched so lovingly my frozen skin
I felt kind of flying
To the land of desire
Spread my wings wide
Cause I felt it was right
I hoped for your undivided attention
But you preferred going into a different Direction
And now you come back
Expect me to understand
Beg me to love you again
Look at you
How poor you are
Your down on your knees
Down on the ground
Teers running over your skin
Goodness gracious how very poor you are
How the hell could I ever
love someone as weak as you are

disclaimer