The Soul's Mirror
 

 

der Pirat
 

Am Ende eines Jahres

Bleib

Brücke am Fluß

Der Schrei des Meeres

Der Stier

Der Sturm

Die Geschichte des Piraten John

Einmal nur Sie erleben

Fluten der Liebe

Freibeuter

Gefühle des Sturms

Geträumter Traum

Hart

Hass

Im Dämmerlicht

Karibiktraum

Mit Dir

Ohne Dich

Piratenträume

Reisender in dunkler Nacht

Schmerz

Sehnsucht

So Fern

Traum oder Wahrheit

Verschlafen

War das schon mein Leben?

Am Ende eines Jahres

Ein Jahr
vergeht meist wie im Flug
lebt man in schnellem Atemzug
manchmal auch zäh wie Kaugummi
scheints dann vergeht es meistens nie
doch gewiss habt ihr erfahren
und das nun schon seit ein paar Jahren
so schnell oder langsam es auch scheint
am End der Zeit steht meist ein Freund

Bleib

Im Regen stand sie es war lausig kalt
In dichten Wolken kam der Regen über den Wald
Sie stand alleine vor ihrem Haus
ich bemerkt sie nicht am Tage der so grau wie eine Maus
Erst als ich näherkam und sie ansah
da wurde mir mit einem Schlag klar
in ihren Augen konnte man die Sonne sehen
und auch ein trauriges Stück des Flehens
ich sah auch ihre große Pein
und sah auch ihrer Sorgen Schein
doch sah ich ihrer Freude groß
ihre Hoffnung ich darin genoß
und auch ihre Stärke
und die Kraft ihrer Werke
So blieb ich denn lange vor ihr stehen
fand keine Worte konnte nicht wegsehen
die Minuten vergingen
und auch unser Ringen
um Verständnis und Worte
an diesem kalten und feuchten Orte
und als ich mich schon abwenden wollte
da sagt sie zu mir nur ein paar Worte
"So reitet nicht weiter und bleibet bei mir"
Mein Glück ist unfassbar ich gehöre nur ihr

Brücke am Fluß

Er träumte von Wärme von Kerzen und Licht
und der Regen benetzte sein traurig Gesicht
er träumte von ihr die er verließ
weil ihn sein Herr ohne Not verstieß
er hatte nur noch sein Schwert
sein Schild seine Rüstung sein Roß
Das Wasser des Regens an ihnen abfloß
Die einzige Hoffnung die ihn noch erhielt
Daß eines Tages er vernehme ihr Lied
Das erst leise sie singt dann deutlich und klar
An der Brücke am Fluss in Mannamerra

Der Schrei des Meeres

Es zerrt an mir
es greift nach mir
schlimmer als der Schmerz erahnt
ist dies Gefühl das mich umgarnt
Liebe ist ein schwaches Wort
für das was an mir nagt immer fort
es ist noch mehr
mehr als ich glaubte
mehr als wenn man Deine Träume raubte
mehr als Angst mehr als Not
schlimmer als sterben schlimmer als Tod
es ist das Meer welches nach mir schreit
mir klagt mit seiner kalten Heiterkeit
was mich läßt sehnsuchtsvoll erstarren
was läßt meine Seele verharren
der Geschmack von Salz auf meinen Lippen
das Schwanken des Schiffes sein Stampfen sein Wippen
das ist es was mein Herz nun sucht
Schlimmer noch und doch verrucht

Der Stier

Ein Stier stand einsam auf dem Flur
und fragte sich was mach ich nur
da ist keiner mehr der mit mir spricht
ganz richtig finde ich das nicht
dann dachte er so insgeheim
wenn keiner spricht is auch nicht fein
da sagt er zu sich ganz gemäch
dann mach ich halt ein Selbstgespräch
und die Moral von der Geschicht
Stiere reden und klagen nicht

Der Sturm

Wärme uns Sonne
Die Zeit nach dem Sturm
Luft ist klar
wie reingewaschen
die Wolken verblassen
am Horizont
der Staub legt sich
das Meer hört auf zu kochen
kleine Wellen umspielen das Bugspriet
Delphine erscheinen aus den blauen Fluten
Zeit zu ruhen
Zeit zu prüfen
Was für Wunden hat der Sturm geschlagen
Was müssen wir ausbessern
denn wir wissen es
ganz genau
die Zeit nach dem Sturm
ist die Zeit vor dem nächsten Sturm
und der ist immer härter als der
vorhergegangene Sturm

Die Geschichte des Piraten John...

...ist eine lange
doch wer kannte ihn schon
den armen dummen John
er lief weg mit 13 Jahr
versteckte sich auf der Golden Rose
ein schönes Schiff sie gewesen war
und für John eine Qual ganz groß
er mußte knechten und mußt leiden
über Bord er sollte gehen
alle Männer wollten ihn meiden
sollte sich den Meeresgrund ansehen
doch der Kaptain verschonte ihn
was auch nicht besser war
den diese Fahrt sie zog sich hin
sie ging für ihn nach Sansibar
erst spät so merkte John es dann
und voller Furcht er es begriff
worauf er da gelandet war
Das war ein übles Piratenschiff
Doch John er blieb so Jahr für Jahr
Nahm alles was es gab
und lernte schnell was zu lernen war
schickte viele ins nasse Grab
Kaptain wurde er und hatte inne das Kommando
doch fragte man einen seiner Crew
da wurde niemand froh
Blutiger John so nannten sie ihn
und jagten ihn im Meer
doch sein Segel war nicht oft zu sehn
die es sahen konnten berichten nicht mehr
doch eines Tages glückte die Hatz
er wurde aufgebracht
seine Männer schickte man ins Meer
Ihn in Santa Maria auf den Marktplatz
dort wurde er erhängt und dann verbrannt
der arme Pirat John
doch sein Versteck nicht einer kannt
und keiner hat den Lohn
so ist´s geschehen bei meiner Treu
John segelt nun nicht mehr
Keiner sieht mehr das Segel mit dem schwarzen Leu
und lang lang ist es her

Einmal nur Sie erleben

Die Sonne ging unter die Dunkelheit kam
Als er sie ganz fest in seine Arme nahm
Er hielt sie im Arm doch wußte er genau
Er ging in die Schlacht für diese Frau
Am Morgen dann die Wolken zerstoben
die Sonne lachte vom Himmel hoch droben
Da ritt er los verließ seine Feste
und sah noch am Turm am hohen Fenster
ihr Antlitz und nahm es ganz fest für sich mit
er behielt es im Geiste ihr schönes Gesicht
So manche Schlacht mußte er schlagen
so manche Verwundung und Pein ertragen
aber eines ist sicher und das ist gewiss
niemals vergaß er dabei wer er ist
Ein einziger Tag nur das war denn sein Streben
mit dieser gar holden Maid zu erleben
dafür er stritt Jahr um Jahr
und doch bald wurde sein Traum für ihn wahr

Fluten der Liebe

In Liebe umschlungen und in Leidenschaft zu küssen
In Tiefen zu schwimmen die niemand gesehen
Dinge zu machen die so noch nicht geschehen
Schätze und Gold miteinander zu teilen
Am Grunde des Meeres zusammen verweilen
Und über und über mit Wasser bedecken
Und dabei den anderen lieben und necken
Zu lachen zu weinen zu träumen und schauen
Am Grunde des Meeres einander anzuvertrauen
Das auch die Liebe in den Fluten der See
Keine Trennung erfährt
Und wenn ich es auch nicht seh
Der Traum Gedanke an die Liebe im Meer im Traume gewährt

Freibeuter

Es gab eine Zeit in der die Nacht verging
Kein Stern mit Macht am Himmel schien
Die Zeit des Lebens kurz bemessen war
Die Hand des Todes immer nah
Der Puls er schlug bei vielen laut
Die Angst war allen sehr vertraut
Doch trotz dessen segelten sie
und kämpften und fluchten und starben und schrien
Sie waren gefürchtet auf allen Meeren
und nur die Stärksten konnten sich ihrer erwehren
und mancher Hafen war von ihnen genommen
Manch tapferer Mann dabei umgekommen
So manche Frau wurde durch sie geraubt
und nie hat man ihren Worten vertraut
doch waren sie Freibeuter frei ohne Not
und treu nur sich selbst treu bis zum Tod

Gefühle des Sturms

Im Gefühl des Sturms liegt eine Kraft
nicht leidend nicht zögernd und nicht verzagt
Sie tobt wenn sie sich Raum verschafft
sie hadert nicht , nicht lauthals klagt
es ist als wenn der kleine Mensch sie meidet
sich ihrer nicht zu nähern wagt
dem Sturm ist`s gleich wer unter ihm leidet
wer sich in ihn begibt und dort verzagt
das Schiff das durch den Orkan sich wühlt
die Segel gerissen der Hoffnung fern
der Besatzung der Mut abgekühlt
geleitet nicht von einem Stern
Doch wer den Sturm geritten hat
auf hoher und auf großer Fahrt
kennt das Gefühl des Sturms seine todbringende Saat
doch auch missen er das Gefühl nicht mag

Geträumter Traum

Als der Tag ging
und die Nacht erschien
da glitt er ganz sanft ins Märchenland
und träumte den Traum
denn durch Zeit und auch Raum
kann nur der fliegen der träumt
und er flog über Wiesen und Feld
Straßen von Bäumen gesäumt
ritt auf Einhörnern schlief im Zelt
hatte kein Gold und auch kein Geld
kämpfte in Schlachten und weinte als Kind
er träumte im Traum
und wie solche Träume dann sind
wenn der Held am Siegen ist
und die Jungfrau verführt
wenn das Feld am goldesten ist
und Dein Herz so berührt
dann endet der Traum
und kalt graut der Morgen
es naht der Tag
mit all seinen Ängsten und Sorgen
aber eines das weiß er mit großem Gewiß
in der nächsten Nacht sein Traum mit ihm ist

Hart

Hart am Rande der Klippe so stand er da
Hatte nichts zu verlieren
Der Regen schlug ihm ins Gesicht
Gleich der wogenden Gischt
Der Sturm nahm zu
Keine Möwe schrie
Da wuchs sein Mut
Und laut rief er sie
Rief in aller Wut in aller Verzweiflung die ihm blieb
Schrie nach ihr die er geliebt
Sehnte sich in seinem Schrei
Einen Blick nur auf ihr Gesicht zu werfen
Doch einerlei
Seinen Schrei konnte im tosen der Gezeiten
Niemand erhören
Und gerade nicht sie
So blieb ihm nichts
Nur sein Gesicht gewandt zur See
Und das Schreien des Winds und das Prasseln des Regens
So hart und ohne des friedenbringenden Segens
Wandte er sich ab
Nicht ins nasse Grab sollte sie ihn ziehen
Nicht aufgeben wollte er
Der Wind zerrte an ihm
Zog ihn zurück zum Meer
Doch er gab nicht auf
Tränen würden trocknen
Schmerzen vergehen
Er konnte sie vergessen
Aber seinen Schmerz seine Wut würde er nicht verstehen

Hass

Er lebte sein Leben
ohne Angst noch Mut
sein einzges Streben
galt seines hasses Glut
Er lebte und rang mit ihm
er kämpfte und versank darin
Sein Hass war seine einzige Kraft
sie hob ihn hoch
sie gab ihm Macht
er verschwor sich mit dem Dunklen
wollte seine Macht
war von der Nacht betrunken
wuchs nie ein Herz das lacht
Dann Abends in des Zwielichts trüben Schein
es war als träf ihn ein Licht
Da sah er sie , sie ganz allein
sah einzig ihr Gesicht
die Augen seenblau
Ihr Gesicht gar wohlgestalt
sein Hals wurd rau
sein Hass war alt
doch schiens sie sah etwas in ihm
was er nicht selbst erkannt
ein Wunder gleich und ohne Hass
nahm sie dann seine Hand
und zeigte ihm wie er vergass
des Hasses dunkle Macht
Als dann der Morgen frisch erwacht
da war sie fort
Doch mit ihr scheinbar über Nacht
Glitt seines Hass an einen anderen Ort
Noch viele male stand er dort
am Felsen bei dem Meer
Trug der Wind sein Leben mit sich fort
Nur hassen konnte er nicht mehr

Im Dämmerlicht

Am Morgen im dämmrigen Licht
liege ich wach
ich denke an Dich
und sanft wie von unsichtbarer Hand geführt
werde ich langsam ins Land des Traums entführt
hier zwischen Wachen und Schlaf
da seh ich Dich
hier zwischen Wachen und Schlaf
berührst Du mich
und selbst wenn der Traum keine Wahrheit ist
und ich erwache
und Du fort bist
im Dämmerlicht des Morgens
im Goldenen Licht
hab ich Dich berührt
und geliebt hast Du mich

Karibiktraum

An einem Strand allein mit Dir
in einer lauen Nacht
auf einer Insel fern von hier
hast Du es mir gesagt
das was die Sterne hören sollten
wurd von der Brandung noch versteckt
doch auch wenn Meeres Wellen rollten
hast Du mein Herz entdeckt
wir liebten in die Nacht hinein
im warmen Sand am Meer
und sollt die Nacht vorüber sein
so liebten wir noch mehr
so ging die Nacht und blieb der Traum
und auch mit ihm Dein Stern
doch bleib ich lang in Brandungschaum
und träum von Dir zu gern
Der Traum vom Stern in meiner Hand
in warmer Nacht am Strand
Karibiktraum wird er genannt
und ist dem Seemann wohlbekannt
denn träumst Du im karibischen Meer
so gibts Dein Herz niemals mehr her
Ein Stern leuchtet besonders hell
und selbst in dunkler finsterer Nacht
und siehst Du ihn so sei ganz schnell
und fasse ihn mit aller Macht

Mit Dir

Am Tag als ich es lernt
Am Tag als ich Dich sah
Ich alles schnell vergaß
Was bis zu diesem Tag geschah
Als Deine Lippen trafen
Die meinen heiß und süß
Und Du bist eingeschlafen
In meinen Armen wie im Paradies
Da wußt ich nur mit Dir
Kann wahre Lust entstehn
Und auch wenn wir
Uns erst nur von Ferne sehen
So ist es doch ein Herz
Das für uns beide spricht
Und dort ist auch kein Schmerz
Denn glauben tu ich an Dich

Ohne Dich

Hier bin ich nochmal
und sage es mit Qual
ein Wochenende ohne Dich
ist wie ein Todesurteil für mich
Doch eins sollst Du wissen
Und wenns wahr wird
tu ich Dich küssen
Ich habe Dich nicht vergessen
und ist es auch etwas vermessen
so werden wir uns bald wirklich sehen
und dann werden Dinge geschehen
von denen ich und Du nur träumten
und Angst hatten mit dem Versäumten
uns wahrlich bald verrückt zu machen
und ich muß jetzt gleich laut lachen
denn wenn es so kommt wie ich es denke
und ich mich mit Reimen hier verrenke
dann wird unser Traum bald wirklich wahr
In Liebe und harharhar

Piratenträume

Über mir der blaue Himmel unter mir das wilde Meer
Fahr ich durch des weiten Ozeans rund
hör laut das Schrein der Möwen fühle das Beben des Holzes sehr
spür den Wind auf meiner Haut
lebe durch den Sonnenschein
schau die Sterne bis der Morgen graut
zur Seefahrt muß ich geboren sein
liege in einer Lagune in der Nacht
an einem unbekannten Strand
erahne die Wellen mit ihrer Macht
und gehe durch den warmen Sand
dann wieder hinaus aufs weite Meer
und nicht zurückgeschaut
nach neuen Inseln sehn ich mich sehr
nach meinem Schiff welches noch nicht gebaut
such ich ein Leben frei von Qual
seh ich in weiter Ferne
vorbeiziehen einen großen Wal
Piraten träumen gerne
Am Morgen dann ich lieg im Bett und werde wach
und merk welch Traum war da gekommen
doch weiß ich auch nie werd ich schwach
niemals der Traum ward mir genommen

Reisender in dunkler Nacht

Es war ein dunkler Winterabend
er saß im Sattel ihm war kalt
am warmen Herde er sich labend
sein Traum es war beim nächsten Halt
im Wintersturm bemerkte er ein Licht
schien warm und weich auf seinen Weg
ins Heim da schafft ers heute nicht
drum hat er sich draufzu bewegt
er klopfte an der Hütte Tor
bald wurde ihm dann aufgetan
er trat ein und was er sah
davon war er sehr angetan
eine Maid so hold und schön
ihre Stimme fest ihr Blick war sicher
er schwor sich nie wieder fortzugehen
und Draußen tobt der Sturm noch sicher
viel sprachen und viel lachten sie
und ihr Gesang war weit zu hören
denn der Sturm mit aller Magie
konnt der ihren nicht zerstören
so war er trotzdem er alles hatte
ein Reisender in dunkler Nacht
und wenn der Sturm die Schuld dran hatte
bei der Holden er in der Früh erwacht
doch reute er nichts, im Gegenteil
er hob die Stimme und sang laut
er hatte ihr gegeben sein Seelenheil
und beide sind noch heut vertraut

Schmerz

Am Morgen stand ich auf und bemerkte den Schmerz
über Nacht hatte er mich getroffen in mein Herz
Ein Schmerz wie ich ihn noch nie gekannt
ein Schmerz nahm einfach überhand
der Tag , er wollte nicht vergehen
der Herzschmerz war fast nicht auszustehen
er legte meinen Körper fast lahm
ein Schmerz so stark, daß ich ihm nicht entkam
als ich dann die Abendsonne sah
wurde mir mit einem male klar
der Schmerz kann werden schnell geheilt
so bin ich rasch zu ihr geeilt
und als ich sah ihr schönes Gesicht
war der Schmerz wie weggewischt
verbannt aus Denken und aus Handeln
nur mit ihr kann ich schmerzfrei wandeln

Sehnsucht

Sehnsucht sucht mich heim
der Tag ist fast vorbei
die Nacht hat keinen Schein
schon leider nicht für uns zwei
denn wenn ich an Dich denk
und mein Herz Dich dabei sieht
dann zieht der Weg mich ungelenk
wie einen der wohl flieht
die Sehnsucht die ich spür
liegt wie ein Fluch auf mir
sie schmerzt im Herzen sehr
doch schmerzt sie auch bei Dir?
Es ist auch eine Sucht
wenn Sehsucht Dich heimsucht

So Fern

Kälte legt sich übers Land mein Herz scheint zu erfrieren
mein Atem stockt zu Nebel wird
meine Augen nur noch stieren
zu einem Punkt in weiter Ferne
ein Lichtstrahl ein sehr heller scheint
der mich mit Hoffnung füllt
was ist dort bloß was kann dort sein
wessen ist das Ebenbild
ich gehe los erst langsam nur
dann schneller bis ich laufe
mein Herz erbebt fühlt Hoffnung pur
läuft hier durch meine Adern wie Wasser in die Traufe
Und schneller werd ich immerzu
und näher mich dem Punkt
ich renne geradewegs draufzu
mein Herz mit Brennen pumpt
erreich jemals diesen Ort zu dem es mich so zieht
ich weiß es nicht der Lauf ist weit und fern Dein Ebenbild

Traum oder Wahrheit

Alleine lag er da
um ihn herum wars still
nur sein Traum den er geträumt
nicht von ihm weichen will
Ein Traum oder wars doch wahr
er sah sie bei sich liegen
Ihr Schatten der berührte ihn
Es war als könnt er fliegen
Am Abend als er sie gesehen
in weißen Stoff gehüllt
da war es um ihn geschehen
hätt laut am liebsten er gebrüllt
Er sehnte sich nach ihrem Kuss
nach ihren duftigen Haar
Ihr Körper versprach ihm noch mehr
zu lieben sie wahr sein muss
Er träumt von ihren runden Hüften
von ihrem roten Mund
wollt sie mit Küssen überschütten
bis sein Mund wurd wund
er träumte wilde Fantasien
was er mit ihr vollbringe
und als er neben sich geschaut
wars als wenn etwas in ihm sänge
Da lag sie bei ihm
Nur ins Tuch eingehüllt
seine Träume waren wahr
Nicht nur ein schönes Ebenbild
er seufzte laut
sie streckte sich
da nahm er sie in den Arm
und beiden wurde bald darauf
noch einmal lustvoll warm

Verschlafen

Ich bin zu spät
Ich hab verschlafen
bin eingenickt
und hab verpennt
es war ein Tag
im kalten Hafen
der mir so richtig
was verschenkt
Ich armer Tropf
nun bin ich wach
nur meine Liebste nicht
ich hänge an des Compes Zopf
doch alleine stehe ich im Licht
verzeih dem müden alten Beuter
und glaube ihm wenn er Dir sagt
nur dieses Schlafen schwer bereut er
und hoffentlich Du nicht verzagst
Kuuuuuuuuuuuuuuuuuuuusssssssssssss
der Pirat der erst um 23:49 wach wurde

War das schon mein Leben?

Am Tag als die Sonne versank
ich habs im Gedächtnis behalten
aus den Wässern ein furchtbar Gestank
und ein Heulen bei Jung und bei Alten
als der Mond nicht mehr aufgehen sollte
als die Erde bebte in unsagbarer Pein
erst da merkte so mancher der sollte
das kann doch nicht mein Leben gewesen sein

disclaimer